Stabil im Kern, flexibel im Alltag - Warum Skinmed bewusst schlank bleibt und gezielt ergänzt

Bei der Skinmed AG zeigt sich im Alltag, was viele spezialisierte Einrichtungen kennen: Die Auslastung ist nicht konstant. Es gibt Tage mit hoher OP-Dichte und solche, an denen es deutlich ruhiger ist. Dazu kommen saisonale Schwankungen, die sich direkt auf den Personalbedarf auswirken. Für Skinmed ist das kein Problem, das kurzfristig gelöst werden muss, sondern eine Realität, die bewusst eingeplant wird. „Wir sind bewusst schlank organisiert“, sagt Frau Fernandes, Bereichsleiterin MPA. „Ein grosses Team für alle möglichen Spitzen vorzuhalten, würde wirtschaftlich keinen Sinn machen.“ Stattdessen setzt Skinmed auf ein stabiles Kernteam und ergänzt dort, wo es sinnvoll ist.

Veröffentlicht am 29.04.2026 in Erfahrungsbericht Partner Erfolgsgeschichten Dienstleistung | 0

Zusammenarbeit als Grundlage – nicht als Zusatz

Ein zentraler Pfeiler dabei ist die Teamkultur. Rund 150 Mitarbeitende arbeiten in einem Umfeld, das auf Offenheit, Mitgestaltung und Verantwortung setzt. Hierarchien sind bewusst flach gehalten, der Austausch findet regelmässig und auf Augenhöhe statt.

Formate wie „Lunch & Learn“, bei denen Mitarbeitende auch eigene Themen einbringen, gehören ebenso dazu wie gemeinsame Aktivitäten im Alltag. Ziel ist nicht nur fachliche Weiterentwicklung, sondern auch ein starkes Miteinander.

Diese Haltung zeigt sich auch ganz konkret im Alltag: Gemeinsame Mittagessen werden bewusst gefördert, und wenn Mitarbeitende sich ausserhalb der Arbeit austauschen oder gemeinsam etwas unternehmen, wird dies aktiv unterstützt.

„Das Miteinander ist uns sehr wichtig – wir schaffen bewusst Raum dafür“, so Fernandes.

Ab einer gewissen Gruppengrösse werden gemeinsame Aktivitäten übernommen. Ein Zeichen dafür, dass Zusammenarbeit bei Skinmed nicht nur erwartet, sondern aktiv gelebt und ermöglicht wird.

„Uns ist wichtig, dass sich die Mitarbeitenden einbringen können und Verantwortung übernehmen.“

Diese Kultur schafft die Grundlage dafür, dass auch externe Fachpersonen gut integriert werden können.

Wenn der Aufwand steigt, braucht es eine Lösung, die sofort funktioniert

Die Herausforderung liegt weniger im Aufbau des Teams, sondern im Umgang mit Schwankungen. Operationen finden nicht jeden Tag und im gleichen Umfang statt, Ferien und kurzfristige Ausfälle kommen hinzu.

Skinmed reagiert darauf nicht mit mehr Festanstellungen, sondern mit einem klaren, sehr operativen System: Die Planung basiert auf den Sprechstunden und dem OP-Programm. Sobald sich abzeichnet, dass der Aufwand steigt, sei es durch zusätzliche Eingriffe, dichtere Planung oder absehbare Abwesenheiten, wird frühzeitig reagiert.

„Wir haben unsere Planung sehr genau im Blick. Wenn wir sehen, dass es mehr wird, buchen wir gezielt Unterstützung dazu“, erklärt Fernandes.

Das bedeutet konkret:

  • Zusätzliche OP-Tage werden frühzeitig erkannt und abgedeckt
  • Ferien und Abwesenheiten werden in der Planung berücksichtigt
  • Bei kurzfristigen Ausfällen kann schnell reagiert werden

Der Entscheid erfolgt nicht reaktiv im Stress, sondern basiert auf einer laufenden Beobachtung der Auslastung.

Zusammenarbeit, die im Alltag entlastet

Die Zusammenarbeit mit Careanesth AG ist für Skinmed bewusst pragmatisch gehalten und genau darin liegt ihre Stärke.

Die Disposition erfolgt über ein übersichtliches, selbsterklärendes System. Verfügbarkeiten, Profile und Einsätze lassen sich schnell einsehen und direkt koordinieren.

„Die OnlineDispo ist sehr einfach aufgebaut, man findet sich sofort zurecht“, sagt Fernandes. „Der Aufwand ist minimal, und wir kommen sehr schnell zu einer Lösung.“

Anfragen werden zügig bearbeitet, Rückmeldungen erfolgen zeitnah und transparent. Dadurch entsteht im Alltag kein zusätzlicher Koordinationsaufwand – im Gegenteil: Die Organisation wird spürbar entlastet.

Gerade in Situationen, in denen kurzfristig gehandelt werden muss, zeigt sich der Mehrwert: Entscheidungen können schnell getroffen und direkt umgesetzt werden, ohne lange Abstimmungen oder komplexe Prozesse.

Verlässlichkeit durch Wiederkehr

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Kontinuität in der Zusammenarbeit.

„Wir versuchen, immer mit den gleichen temporären Mitarbeitenden zu arbeiten“, so Fernandes. „Sie kennen unsere Abläufe, das Team und unsere Anforderungen.“

Das reduziert den Einarbeitungsaufwand auf ein Minimum und sorgt dafür, dass externe Einsätze nahtlos in den Alltag integriert werden können.

Die Kombination aus einfacher Disposition, schneller Reaktion und vertrauten Fachpersonen schafft eine Form von Flexibilität, die nicht belastet – sondern stabilisiert.

Flexibilität, die wirtschaftlich trägt

Für Skinmed ist das Modell nicht nur organisatorisch sinnvoll, sondern vor allem betriebswirtschaftlich konsequent gedacht.

Die Ausgangslage ist klar: Die Auslastung schwankt, der Bedarf ist nicht konstant planbar. Ein dauerhaft grösseres Team würde bedeuten, Kapazitäten vorzuhalten, die nicht durchgehend benötigt werden.

„Ein grosses Team für alle möglichen Spitzen vorzuhalten, würde wirtschaftlich keinen Sinn machen“, sagt Fernandes.

Stattdessen setzt Skinmed auf eine flexible Ergänzung genau dort, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Externe Fachpersonen werden gezielt dann eingesetzt, wenn der Aufwand steigt, nicht vorher und nicht pauschal.

Das hat mehrere Effekte:

  • Fixkosten bleiben stabil und planbar
  • Zusätzliche Ressourcen entstehen nur bei effektivem Bedarf
  • Leerlauf und Überkapazitäten werden vermieden

„Der Pool gibt uns Sicherheit, aber ohne, dass wir strukturell mehr Kosten aufbauen“, so Fernandes.

Gerade für Praxisinhaber ist das entscheidend: Personalkosten werden nicht als starre Grösse geführt, sondern lassen sich dynamisch an die tatsächliche Auslastung anpassen.

Statt Vorhalteleistungen zu finanzieren, die selten vollständig genutzt werden, investiert Skinmed nur dann in zusätzliche Ressourcen, wenn sie unmittelbar Wert schaffen – etwa durch zusätzliche Eingriffe oder eine stabil gesicherte Leistungserbringung.

So entsteht ein Modell, das nicht nur flexibel ist, sondern unternehmerisch steuerbar bleibt.

Struktur statt Aktionismus

Was Skinmed auszeichnet, ist nicht die Nutzung externer Ressourcen, sondern die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden.

Nicht als kurzfristige Lösung bei Engpässen, sondern als bewusst geplanter Bestandteil der Personalstrategie.

Ein stabiles Kernteam bildet die Basis. Ergänzt wird dort, wo es sinnvoll ist – gezielt, planbar und wirtschaftlich.

Oder, wie es Frau Fernandes zusammenfasst:

„Wir bleiben im Kern stabil – und können bei Bedarf flexibel reagieren. Genau das macht das Modell für uns so wertvoll.“



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